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Influenza, RSV, Corona: Ein Überblick über die Krankheitssymtome

Blogbeitrag

Grippe, RSV oder Corona: Das sind die häufigsten Symptome

Kratzen im Hals? Verstopfte Nase? Zwar sind die Influenza-, RSV- und Coronazahlen mittlerweile wieder gesunken. Dennoch sind die Infektionen und Erreger weiterhin verstärkt präsent.  Wie schon in den Jahren vor der Corona-Pandemie befinden wir uns auch jetzt in einer Grippewelle. Doch wie weiß ich, was mich erwischt hat? Was sind die klassischen Symptome einer RSV-Erkrankung? Und unterscheiden sich diese von Corona- oder Grippesymptomen? Hier gibt es einen Überblick über die Symptome von Influenza, Covid und RSV. Erfahren Sie außerdem, wie Sie am besten vorsorgen.

Hält uns auch weiterhin in Atem: Die Grippewelle dauert an

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in KW 1 berichtet, sank die Zahl der Atemwegserkrankungen in der ersten Kalenderwoche deutlich. Aktuell läge die der Wert im Bereich der vorpandemischen Jahre um diese Zeit. Speziell in diesen Kalenderwochen seien die Zahlen wie üblich hoch – auch im Vergleich zu den vorpandemischen Jahren. Dagegen sei die Anzahl der Arztbesuche wieder deutlich gestiegen.

„In insgesamt 73 (57 %) der 127 eingesandten Sentinelproben [wurden] respiratorische Viren identifiziert, darunter 26 (20 %) Proben mit Influenzaviren, 22 (17 %) mit Respiratorischen Synzytialviren (RSV), zwölf (9 %) mit humanen saisonalen Coronaviren (hCoV), acht (6 %) mit Rhinoviren, 7 (6 %) mit SARS-CoV-2, fünf (4 %) mit humanen Metapneumoviren (hMPV) und drei (2 %) mit Parainfluenzaviren (PIV)“, wie das RKI informiert.

Derzeit sind unter anderem saisonal bedingt viele Krankheitserreger im Umlauf

Während die Zahl der schweren akuten respiratorischen Infektionen (SARI) zwar insgesamt weiter gesunken sei, läge sie laut RKI dennoch „auf einem hohen Niveau über den normalerweise zum Jahreswechsel beobachteten Werten“. Besonders bei den über 80-jährigen sei es zu einer sehr hohen Zahl an Krankenhausaufnahmen gekommen.

Der Anteil der hospitalisierten Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen, die mit COVID-19 infiziert waren, lag bei insgesamt 14%. Der Anteil der Influenza-Infektionen lag bei 11%. Bei 0- bis 4-jährigen „stieg der Anteil der RSV-Diagnosen wieder an und war mit 61 % weiter sehr hoch“, so das RKI.

Eine Prognose für das kommende Geschehen der Erkältungszeit sei laut RKI weiterhin schwierig. „Die weitere Entwicklung der Grippewelle in Deutschland kann erst in den kommenden Wochen besser beurteilt werden, da in der 1. KW 2023 bundesweit noch viele Bundesländer Schulferien hatten (Feriendichte über 70 %)“, heißt es im Bericht.

Die Zahl der Infektionen bleibt also weiterhin hoch und viele Personen stecken sich an. Doch woher weiß ich, womit ich infiziert bin?

Der Klassiker: Influenza und ihre Symptome

Die Influenza, oder auch Grippe, unterscheidet man in vier verschiedene Subtypen. Influenza A (H1N1), auch als Schweinegrippe bekannt, wurde erstmals 2019 nachgewiesen. Seitdem tritt sie saisonal auf. Besonders ältere Menschen waren vom zweiten Subtyp Influenza A (H3N2) betroffen, mit der auch Übersterblichkeit zusammenhing.

Ältere Personen sind häufiger vom Subtyp Influenza A H3N2 betroffen

Aufgrund späterer zeitlicher Zirkulation verlängern Influenza B-Viren die Grippewelle. Dabei gilt es zwei Linien zu unterscheiden: Die Yagamata-Linie und die Victoria-Linie. An der Yagamata-Linie erkranken mehr Personen ab 35, wohingegen sich mit der Victoria-Linie eher ältere Kinder infizieren. Erfahren Sie hier mehr zur Influenza.

Zu Symptomen einer Influenza gehören:

  • Trockener Reizhusten,
  • hohes Fieber
  • schwere Kopf- und Gliederschmerzen

Die Beschwerden treten schnell und heftig auf und betreffen den ganzen Körper. Die Übertragung erfolgt per Tröpfcheninfektion. In der Regel lassen die Symptome innerhalb einer Woche deutlich nach. Dauer und Schwere einer Erkrankung hängen meistens von der körperlichen Verfassung, den Eigenschaften des Erregers sowie der Immunantwort der Betroffenen ab. Das erklärt das Bundesgesundheitsministerium. Das bedeutet ein höheres Gesundheitsrisiko für vulnerable Gruppen wie Senioren, Schwangere und chronisch Kranke.

Von RSV sind hingegen häufiger Säuglinge und Kleinkinder betroffen.

Die Gefahr für Jüngere: RSV und seine Symptome

„Bei dem Respiratorisches Synzytial-Virus handelt es sich um ein Virus, welches im Atemtrakt (auch Respirationstrakt genannt) zu einer Verschmelzung der Zellen führt (Synzytien genannt)“, informiert die Webseite doktor.de. Bei älteren Kindern und Erwachsenen sorgt die Infektion für leichte Symptome, wie etwa bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt. Schwerwiegende Symptome verursacht RSV hingegen bei Säuglingen. Dies kann eine Behandlung im Krankenhaus zur Folge haben.

Zu den milden Symptomen bei Erwachsenen und älteren Kindern zählen:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Leichtes Fieber (ca. 38 bis 38,5° Grad)
  • Gereizte und Rote Augen

Allerdings können auch asymptomatische Infektionen, also Infektionen ohne Symptome, auftreten.

Besonders Kleinkinder und Säuglinge sind anfällig für schwere Symptome einer RSV Infektion

Bei Kleinkindern und Säuglingen infizieren sich innerhalb des ersten Jahres zwischen 50 und 70 Prozent. Die Infektion betrifft sowohl die unteren als auch die oberen Atemwege. So können laut doktor.de folgende Symptome auftreten:

  • Husten mit Keuchen und schwerem Atmen 
  • Zäher Schleim in Nase und Luftröhre 
  • Verweigerung Essen und Trinken 
  • Atemaussetzer sowie Atemnot  
  • Trockene, kalte Haut  
  • Blaufärbung der Haut, der Lippen und Schleimhäute  
  • Kraftlosigkeit 
  • Allgemeines Krankheitsgefühl 

Die Inkubationszeit liegt bei 2 bis 8 Tagen. Allerdings können Erkrankte bereits vor Ausbruch erster Symptome ansteckend sein. Zumeist klingt die Ansteckungsfähigkeit innerhalb einer Woche ab. Die Übertragung erfolgt per Tröpfchen- oder Schmierinfektion.

COVID-19 wiederum betrifft dafür eher Erwachsene und Ältere schwerer.

Pandemietreiber: SARS-CoV-2 und seine Symptome

Besonders Corona hat uns in den letzten zwei Jahren begleitet. Das Virus mutierte dabei und es entstanden viele Untervarianten. Die aktuell dominanteste Variante ist Omikron. Lesen Sie hier mehr zu Corona und seinen Varianten.

Innerhalb von 4 bis 6 Tagen entwickeln sich laut infektionsschutz.de die ersten Krankheitszeichen. Je nach Variante kann diese Zeit kürzer sein. Zu den Symptomen, ähnlich wie bei anderen Atemwegserkrankungen, gehören:

  • Halsschmerzen,
  • Heiserkeit,
  • Husten,
  • Fieber,
  • Schnupfen
  • Störungen des Geruchs- und/oder Geschmackssinns
  • Atemnot,
  • Kopf- und Gliederschmerzen,
  • allgemeine Schwäche,
  • Lymphknotenschwellung,
  • Hautausschlag,
  • Bindehautentzündung
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall

Generell sei der Krankheitsverlauf aber häufig unspezifisch, weshalb die Symptome variieren. Während die meisten Verläufe eher mild sind, kann es aber auch zu schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen kommen. Dies kann lebensbedrohlich werden. Aber auch Krankheitsverläufe ohne Symptome sind möglich.

Bei einigen Betroffenen können Beschwerden auch noch Wochen und Monate nach der Infektion auftreten. Dabei spricht man von Long Covid. Bei diesen Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung können verschiedene Symptome auftreten, wie etwa Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Gedächtnisprobleme. Viele Aspekte zu Long Covid sind bisher unerforscht, weshalb auch eine Heilung oder aber Prävention schwierig ist. Lesen Sie hier mehr zu Long Covid.

Influenza RSV und Corona Ein Überblick über die Krankheitssymptome

In der Coronastrategie war ein Aspekt besonders wichtig, mit dem zum einen Infektionen, oder aber im speziellen Covid-Fall auch den Langzeitfolgen vorgebeugt werden konnten: Schnelltests. Und diese können mittlerweile nicht nur Corona, sondern auch andere Krankheiten erkennen.

Ein Test für alle Fälle: Die 4in1 Combi Schnelltests

Wer nun im Falle einer Erkrankung auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen 4in1 Combi Test nutzen. Dieser erkennt gleich vier verschiedene Viren: Corona, Influenza A, B und RSV. Wie erwähnt sind Infektionen mit dem RS-Virus besonders für kleine Kinder schwerwiegend. Für ältere Personen etwa, sind Influenza- oder Corona-Infektionen bedenklicher. Die Tests gibt es als Laien- oder Profi-Tests, wobei sie sich etwa ideal für Mitarbeitertestungen, medizinische Anwender oder aber Wiederverkäufer eignen.

Ein qualitativer 4in1 Laien-Test ist etwa der Solmira. Für die Nutzung sind keine medizinischen Fachkenntnisse erforderlich. Der Profi Combi Test von HighTop ist EU-gelistet und abrechenbar. Für seine Nutzung sind medizinische Fachkenntnisse erforderlich.

Mit den 4in1-Tests kann ein umfangreicher Schutz vor gleich mehreren Virus-Arten geboten werden. So kann auch das Infektionsrisiko verringert werden. Bei parahealth gibt es sie besonders günstig.

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