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Workation und Remote Work

Blogbeitrag

Arbeit unter Palmen: Darum liegen Remote Work und Workations im Trend

Am Strand liegen, das Rauschen der Wellen hören, die warme Sonne genießen und nebenbei am Laptop arbeiten? Das kann man im Rahmen einer ‚Workation‘. Workations werden häufig Mitarbeitenden ermöglicht, die ‚remote‘ arbeiten können. Und diese Art der ortsunabhängigen Arbeit liegt aktuell im Trend. Was hat es überhaupt mit den Begriffen Remote Work, Home-Office und Workation auf sich? Warum ist das Konzept so beliebt? Und wie sieht eine solche Workation in der Praxis aus? All das erfahren Sie hier.

Home-Office, Remote Work oder Workation?

Mittlerweile sind viele Begriffe in diesem Kontext bekannt: Remote Work, Telearbeit, Home-Office, hybrides Arbeiten oder eben Workation. Doch worin liegen die Unterschiede?

Flexibilität dank Remote Work – dabei geht Arbeiten auch von zuhause

Remote Work ist eine Fernarbeit, die an jedem beliebigen Ort möglich ist. Dazu ist – neben Laptop oder ähnlichem – nur ein Internetanschluss vor Ort nötig. Diese Form der Arbeit eignet sich besonders für Aufgaben im Bereich Webdesign, Programmieren oder Texterstellung. Die Kommunikation mit dem Arbeitgeber bzw. den Kollegen findet dann nur online oder telefonisch statt. Häufig ist mit Remote Work die Arbeit im Home-Office gemeint.

Home-Office, eine Form des mobilen Arbeitens, meint einen Arbeitsplatz oder Arbeitszimmer im privaten Umfeld. Oft wird der Begriff als Oberbegriff für Büroarbeit genutzt, die man von zuhause ausführt.

Nach Arbeitsstättenverordnung sind Telearbeitsplätze vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Arbeitnehmer. Zusätzlich ist dafür eine vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit festgelegt.

Das hybride Arbeitsmodell ist eine Kombination aus der Arbeit im Büro und Arbeit im Home-Office.

Bei einer Workation wiederum kommt es zu einer Verschmelzung von Arbeit und Urlaub. Dabei wird die Arbeit – remote – an einem beliebigen Urlaubsort ausgeübt.

Diese Konzepte werden seit einigen Jahren immer beliebter; auch in Deutschland. Der Trend zum Arbeiten zuhause steigt an.

Ob im Café oder vom heimischen Schreibtisch: Remote Work ist ein beliebtes Arbeitskonzept

Deutschland Spitzenreiter im Remote Work-Europatrend

Laut einer aktuellen Studie des Unternehmens textkernel werden in Deutschland die meisten Remote-Arbeitsstellen angeboten. Damit liegt Deutschland auf Platz eins der europäischen Länder. Dank der Nutzung moderner technologischer Kommunikationsinstrumente ist Remote Work in vielen Branchen möglich geworden. Zwischen 2018 und 2021 stieg der Prozentsatz der Remote Arbeitsstellen um das Vierfache in Deutschland an.

Besonders viele Remote Stellen werden übrigens in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie in den Bereichen Management, Politik, Finanzen und Versicherungen angeboten.

Das Ansteigen dieses Trends ist bei der Beliebtheit des Arbeitskonzepts nicht verwunderlich – denn kaum etwas bietet den Arbeitnehmern so viel Flexibilität.

Freier Arbeiten – ein Für und Wider

Ein großes Stichwort im Zusammenhang mit dieser Form der Arbeit ist Flexibilität. Und die ist vor allem bei Jüngeren gewünscht. Nach einer Vorstudie der Hochschule Campus M21 auf Initiative der berufundfamilie Service GmbH aus dem Jahr 2018 möchte besonders die sogenannte Generation Z die Möglichkeit haben, von zuhause zu arbeiten. Und dabei ihre Arbeitszeit flexibel gestalten.  

Diese Flexibilität ermöglicht beispielsweise auch, Familie und Beruf besser vereinbaren zu können – etwa, wenn man sich um die Kinderbetreuung oder Angehörige zuhause kümmern muss.

Mit Remote Work lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren.

Neben der Flexibilität, wann und wo man Arbeiten kann, gibt es noch weitere Vorteile. Dazu gehören das Einsparen von Kosten und Zeit beim Pendeln zum Arbeitsort, oder aber, dass es keine vorgeschriebene Kleiderordnung gibt. Im Prinzip kann man auch in bequemer Kleidung vom heimischen Schreibtisch aus arbeiten.

Natürlich sollte man bei all den Vorteilen auch die Nachteile erwähnen. Wer nicht im Büro arbeitet, sondern von zuhause oder anderswo, der hat natürlich nur eine begrenzte soziale Interaktion in diesem Zusammenhang. Auch die Unterstützung von Kollegen ist eher eingeschränkt. Außerdem bietet die „freiere“ Form der Arbeit auch sehr viele Ablenkungen, denen es zu widerstehen gilt, wenn man sein Pensum trotzdem erledigen möchte.

Dazu kommen mögliche Kommunikationsprobleme, wenn beispielsweise die Kollegen nicht erreichbar sind oder zu anderen Zeiten arbeiten. Eine Studie von GitLab aus 2021 bestätigt, dass Arbeitnehmer im Remote Work ein deutlich geringeres Zugehörigkeitsgefühl haben und in dem Konzept noch Verbesserungspotenzial sehen.

Dieselbe Studie jedoch ergab, dass Remote Work die Produktivität und Effizienz von Angestellten begünstigt – und zusätzlich für Fortschritte bei der Diversität und Integration innerhalb des Unternehmens sorgt.

Remote Arbeiten, ein beliebter Trend, der weiter zunimmt. Und zusehends auch dazu genutzt wird, die Arbeit mit einem Urlaub zu verbinden.

Auch bei parahealth wird es den meisten Mitarbeitenden ermöglicht, remote zu arbeiten. Sina, unsere (Junior) Business Development & Sales Managerin, ist eine von ihnen. Nun macht sie eine Workation in Portugal und Spanien und berichtet davon.

Sommer, Sonne, Strand und Office: Sinas Workation

Unter der spanischen Sonne kümmert sie sich derzeit via E-Mail um Kundenkontakte, versendet individuelle Angebote für Firmenkunden, beantwortet Produktfragen und beschäftigt sich mit Vergabeplattformen und Ausschreibungen. Und so erweitert sie unseren Kundenstamm, während sie nebenbei neue Orte kennenlernt.

In Portugal und Spanien macht Sina eine Workation – kein Problem für sie, denn das ortsunabhängige Arbeiten kennt sie von parahealth: „Ich arbeite 24/7 remote, sowohl im Ausland als auch im Inland. Die Remotearbeit ermöglicht mir eine hohe Flexibilität, sodass ich mir meine Arbeitszeit und Arbeitsplatz selbst aussuchen kann.“

Gerade in der Klausurenphase im Studium sei diese Freiheit von Vorteil, da zusätzlich auch noch die Zeit zum Pendeln wegfalle. Remote Arbeit ermögliche ihr, ihr Hobby mit ihrer Arbeit zu verknüpfen: Egal, wohin sie reise und was sie erkunde, sie könne trotzdem von dort aus arbeiten. „Es fühlt sich an als würde ich Urlaub machen, während ich arbeite“, berichtet sie.

Blick in die Straßen Valencias (Spanien). | Foto: Sina Ortmann

Remote Work in Deutschland biete für sie aber nicht nur Vorteile, da sie sich auch zwischendurch mehr Kontakt zu Kollegen wünsche, oder die Arbeit von zuhause auch schonmal eintönig werden könne. Dafür biete parahealth aber einen guten Kompromiss an: „Parahealth bietet jeden ersten Freitag im Monat per Videokonferenz „Company Drinks“ an, was ich sehr zu schätzen weiß und mich jedes Mal drauf freue.“ Außerdem hatte sie die Möglichkeit zur Workation.

Arbeiten direkt am Strand. | Foto: Sina Ortmann

Die Idee kam ihr „Hand in Hand“. „Ich wollte viel reisen, aber hatte leider nicht so viel angespart“, erzählt Sina. Um also sechs Wochen ins Ausland gehen zu können, stand für sie von vornherein fest, dass sie dabei arbeiten müsse. Dank ihres „Privilegs“ im Home-Office arbeiten zu können, verlegte sie dieses ganz flexibel ins Ausland.

Obwohl sie sich nicht sicher war, wie gut alles funktionieren würde, sei sie jedoch sehr zufrieden mit ihrer allerersten Workation. Und das ist bei der Auswahl ihrer Arbeitsplätze auch nicht verwunderlich: „Meine Arbeitsplätze variieren, mal am Strand, im Café, im Hostel oder im Coworking-Space. Manchmal lege ich mich ans Meer und arbeite von dort aus unterm Sonnenschirm, am anderen Tag lege ich mich aufs Dach vom Hostel in die Hängematte und erledige dort meine Arbeit.“ Denn das Wichtigste an ihrem Arbeitsplatz seien laut Sina Sonne, Eiskaffee und ihr Laptop.

Sina im Kaffee: Arbeiten mit Ausblick. | Foto: Sina Ortmann
Abkühlung im Pool in Granada (Spanien) | Foto: Sina Ortmann

Ihr Tagesablauf variiere während ihrer Workation, je nachdem, ob sie einen Ausflug mache, an einen neuen Ort reise oder sich den ganzen Tag entspanne. „Meistens stehe ich aber morgens auf, gehe zum Markt, mache mir etwas zum Essen und checke dann die E-Mails. Dann plane ich meinen Tag. Wenn morgens schon was ansteht, ein Ausflug zum Beispiel, plane ich es dann so, dass ich die E-Mails nachmittags beantworte oder morgens kurz checke, ob was ganz Wichtiges dabei ist“, beschreibt sie.

Im Unterschied zur Arbeit in Deutschland sei sie sogar noch motivierter: „Ich nehme die Arbeit noch ernster, da ich weiß, was ich mir damit ermögliche. Ich schätze es sehr wert, dass ich gerade von Spanien aus arbeiten darf. Denn ich könnte das nicht, hätte ich nicht die finanziellen Möglichkeiten so lange im Ausland zu sein. Und dafür bin ich unendlich dankbar.“ Auch könne sie sich gut vorstellen, zukünftig nur noch remote zu arbeiten. Besonders für Werkstudenten, die gerne in den Semesterferien verreisen, sei das Konzept „perfekt“. Gerade während einer Workation bekomme sie sogar täglich mit, wofür sie arbeite und was die daraus machen könne.

Auf dem Markt in Malaga (Spanien). | Foto: Sina Ortmann

Wem würde sie eine Workation und Remote Work empfehlen? „Remote Work ist für alle Leute geeignet, die offen für Neues sind, die nicht gebunden sein wollen an einen Ort, ein abwechslungsreiches Arbeitsleben haben möchten oder so wie ich gerne verreisen, aber trotzdem weiterhin arbeiten möchten.“

Ob remote oder hybrid – parahealth macht’s möglich

Haben Sie Lust bekommen, so eine Workation oder Remote Arbeit auch auszuprobieren? Dann bewerben Sie sich bei parahealth – wir suchen Verstärkung. Die meisten unserer Stellen sind remote. Wir freuen uns auf Sie.